So sehen Sieger aus! Schalalalala …

von TG Sievershausen e.V.

In einem äußerst spannenden Finale in der zweiten Auflage des TNB-Vereinspokals gingen die Damen der TGS als glückliche Siegerinnen vom Platz. Die Mannschaftsführerin Ines Gebhardt belohnte die Gegnerinnen des Wardenburger Tennisclubs augenzwinkernd mit einer gekühlten Flasche Sekt. „Vielen Dank, dass wir gewonnen haben, da hat sich die weite Anfahrt wenigstens gelohnt!“ Gemeinsam wurde bei einem leckeren Abendessen mit den Wardenburger Mädels angestoßen.

Der Start in der Hauptrunde missglückte zunächst beim TV Eintracht Sehnde mit einer knappen 1:2 Niederlage. Gespielt wurde im K.O.-System mit Nebenrunde. Und genau dort holten die Damen einen Sieg nach dem anderen und bezwangen die Mannschaften des SV Stöckheim, TV Rot-Weiss Bad Salzdetfurth, SV Groß Oesingen und TSV Steinwedel. Während der Fahrt zum Finale nach Wardenburg in der Nähe von Oldenburg machte sich nach und nach die Aufregung breit. Schließlich kannte man die Konkurrenz gar nicht und solch ein Pokalfinale war schon etwas Besonderes. Der nette Empfang und die schöne Tennisanlage ließ die Vorfreude auf die Spiele dann bei Ankunft steigen.

In den Einzeln spielten sich Janina und Christina Schwieger warm, in der Doppelkonkurrenz traten Ines Gebhardt und Ann-Kathrin Adler an. Während Janina in einem hochklassigen Spiel die ganze Zeit über die Nase vorn hatte und ihre Gegnerin mit 1:6 und 2:6 vom Platz schickte, tat sich Christina in ihrem Spiel auf dem Nachbarplatz ziemlich schwer. Nach einem Rückstand von 0:4 holte sie sich zwar mit 7:5 den ersten Satz, verlor dann aber doch noch nach klarer Führung den zweiten Satz mit 5:7 und musste sich am Ende im Matchtiebreak mit 5:10 geschlagen geben. In der Zwischenzeit legten Ines und Atti ein hervorragendes Doppel hin, in dem sie nach einem knappen ersten Satzverlust mit 4:6 eine sehenswerte Aufholjagd starteten. Nach Rückstand erkämpften sie sich einen 6:3 Satzgewinn und gingen mit eisernem Siegeswillen in den Matchtiebreak, den sie Dank ihrer starken Nerven ann mit 10:8 für sich entscheiden konnten. Der Pokalsieg war perfekt!

Die Fans fieberten von zu Hause aus mit und gratulierten mit zahlreichen WhatsApp-Kommentaren, als sie die ersten Bilder der jubelnden Spielerinnen erreichten. Ein herzliches Dankeschön an alle, die die Heimspiele begleitet und aus der Ferne die Daumen gedrückt haben!!!

Der Pokalsieg geht aber nicht nur auf die Kappe der oben genannten Spielerinnen. Erfolgreich auf dem Weg ins Finale waren auch Susanne Budnick, Tanja Losert, Britta Gornetzki und Tina Schridde.